Projekt

Das Buchheim Museum der Phantasie beherbergt eine vielfältige Sammlung. Sie wurde von Lothar-Günther und Diethild Buchheim seit den späten 1940er-Jahren zusammengetragen und intensiv bis zu ihrem Tod ausgebaut. Die Hauptsammlung vereint Malerei und Grafik der Klassischen Moderne in Deutschland mit dem Schwerpunkt auf expressionistischer Kunst. Daneben gehören aber auch Werke des Impressionismus und der Neuen Sachlichkeit sowie Kunst nach 1945 zu den Beständen, ebenso wie Zeichnungen und Druckgrafik aus anderen europäischen Ländern, insbesondere aus Frankreich, sowie einige Skulpturen und Plastiken.

Buchheims waren breit interessierte Augenmenschen. Alle Dinge, die von kreativem Schaffen zeugen, bezeichnete Lothar-Günther Buchheim poetisch als »Wiesenpfade« und trug eine Vielzahl von Schönem und Kunstfertigem, Überraschendem und Kuriosem zusammen. Hierzu zählen Werke aus Afrika, der Südsee und Asien, europäische Volkskunst, Außenseiterkunst und Alltagsgegenstände aus aller Welt.

Nach dem Tod der Stifter gelangte auch die Einrichtung des Hauses, das Verlags-Archiv, private Dokumente und die Bibliothek sowie alle Gemälde, Grafiken, Fotografien und Objekte des Künstlers Lothar-Günther Buchheim ins Bernrieder Museum. Seither bereichern weitere Ankäufe und Schenkungen die Sammlungen.

Die Buchheim Stiftung bekennt sich zur Washingtoner Erklärung von 1998 und betreibt seit Oktober 2017 aktiv Provenienzforschung am Buchheim Museum, die der Identifizierung von NS-Raubkunst im Sammlungsbestand dient. Mit der Präsentation der Museumssammlung im Internet verbinden wir die Publikation erster Ergebnisse dieser Forschungen.

Durchstöbern Sie die stetig wachsenden Bestände in unserer SAMMLUNG ONLINE und seien Sie zugleich herzlich eingeladen zu einem Besuch in unserem Haus am Starnberger See.


Das Projekt Sammlung Online