Ludwig Voltz (1825–1911)

Ludwig Gustav Voltz; Louis Voltz


Ludwig Voltz wird in eine Künstlerfamilie geboren. Sein Vater, Johann Michael Voltz (1784–1858) ist vor allem durch Zeichnungen für den Bilderbogen-Verlag Friedrich Campe in Nürnberg bekannt. Auch seine Schwester und seine Brüder sind künstlerisch tätig. Seinen älteren Bruder Johann Friedrich Voltz (1817–1886) betrachtet Ludwig als Vorbild und Lehrer.

Daneben schreibt er sich als Siebzehnjähriger im Wintersemester 1842 in die Klasse für Malerei an der Akademie in München ein. Er soll mehrere Jahre studiert haben, doch bereits 1843 taucht sein Name im Matrikelbuch nicht mehr auf. Stattdessen weilt Ludwig in der Künstlerkolonie rund um Polling und Eberfing, wo die Brüder Zimmermann (Albert 1809–1888, Max 1811–1878, Robert 1818–1864 und Richard 1820–1875) sich mit Freunden in der oberbayerischen Landschaft der Pleinairmalerei hingeben.

Ludwig spezialisiert sich auf Tiermalerei. Für die Fürsten zu Thurn und Taxis und zu Wallerstein fertigt er zahlreiche Pferdeporträts und Jagdszenen. Der Prinzregent Luitpold von Bayern (1821–1912) und sein Sohn Leopold (1846–1930) werden zu seinen Förderern. Voltz arbeitet für den Verlag Braun & Schneider, in dem die FLIEGENDEN BLÄTTER und der MÜNCHNER BILDERBOGEN erscheinen, und tritt damit in die Fußstapfen seines Vaters, von dem er ebenfalls einige Werke an den Verlag zur Veröffentlichung gibt. In seinen späten Jahren fährt er oft ins Münchner Umland und hält die Voralpenlandschaft in seinen Gemälden fest. Voltz ist Mitglied des Münchner Kunstvereins und besitzt eine große Kunstsammlung mit Werken seiner Zeitgenossen, die nach seinem Tod gemeinsam mit vielen nachgelassenen eigenen Werken im Münchner Auktionshaus Helbing versteigert wird.


RK
Biografie

Ludwig Voltz wird in eine Künstlerfamilie geboren. Sein Vater, Johann Michael Voltz (1784–1858) ist vor allem durch Zeichnungen für den Bilderbogen-Verlag Friedrich Campe in Nürnberg bekannt. Auch seine Schwester und seine Brüder sind künstlerisch tätig. Seinen älteren Bruder Johann Friedrich Voltz (1817–1886) betrachtet Ludwig als Vorbild und Lehrer.

Daneben schreibt er sich als Siebzehnjähriger im Wintersemester 1842 in die Klasse für Malerei an der Akademie in München ein. Er soll mehrere Jahre studiert haben, doch bereits 1843 taucht sein Name im Matrikelbuch nicht mehr auf. Stattdessen weilt Ludwig in der Künstlerkolonie rund um Polling und Eberfing, wo die Brüder Zimmermann (Albert 1809–1888, Max 1811–1878, Robert 1818–1864 und Richard 1820–1875) sich mit Freunden in der oberbayerischen Landschaft der Pleinairmalerei hingeben.

Ludwig spezialisiert sich auf Tiermalerei. Für die Fürsten zu Thurn und Taxis und zu Wallerstein fertigt er zahlreiche Pferdeporträts und Jagdszenen. Der Prinzregent Luitpold von Bayern (1821–1912) und sein Sohn Leopold (1846–1930) werden zu seinen Förderern. Voltz arbeitet für den Verlag Braun & Schneider, in dem die FLIEGENDEN BLÄTTER und der MÜNCHNER BILDERBOGEN erscheinen, und tritt damit in die Fußstapfen seines Vaters, von dem er ebenfalls einige Werke an den Verlag zur Veröffentlichung gibt. In seinen späten Jahren fährt er oft ins Münchner Umland und hält die Voralpenlandschaft in seinen Gemälden fest. Voltz ist Mitglied des Münchner Kunstvereins und besitzt eine große Kunstsammlung mit Werken seiner Zeitgenossen, die nach seinem Tod gemeinsam mit vielen nachgelassenen eigenen Werken im Münchner Auktionshaus Helbing versteigert wird.


RK

Literatur

DIE KÜNSTLERFAMILIE VOLTZ. AQUARELLE, HANDZEICHNUNGEN, DRUCKGRAPHIK VON JOHANN MICHAEL VOLTZ UND SEINEN KINDERN AMALIE, FRIEDRICH, KARL UDN LUDWIG VOLTZ IM 19. JH., Ausst.-Kat. Kunstkabinett Daymar-Fleischmann, München (27.02.–07.03.1982)

Werke

Galerie


Weitere Künstler