Stillleben mit Maske

Ernst Ludwig Kirchner

1914/15

Öl auf Leinwand

Bildmaß 80,5 x 71,3 cm
Rahmenmaß 101,0 x 91,0 x 9,0 cm


Buchheim Museum der Phantasie, Bernried am Starnberger See


Inventarnummer: 0.00006a (Werk auf Rückseite ansehen)

Alternativer Titel: Stilleben mit Maske

Malerei, Ölfarben

KVZ/WVZ: Gordon 218

Ort: Europa, Deutschland, Berlin


Sammlungsbereich: Gemälde

Künstler/in: Kirchner


Reproduktion: Nikolaus Steglich, Starnberg
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Beschreibung

Die Ateliers und Wohnungen der »Brücke« sind Gesamtkunstwerke, die mit selbst gebauten Möbeln, geschnitzten Gebrauchsgegenständen und eigens entworfenen Textilien und Malereien ausgestattet sind. Oft findet man diese Dekorationen auf den zweidimensionalen Werken der Künstler wieder, entweder als Beiwerk von Porträts und Aktdarstellungen oder wie beim »Stillleben mit Maske« kunstvoll arrangiert selbst als Bildgegenstand.

DATIERUNGSFRAGE
Das »Stillleben mit Maske« ist von Kirchner nicht mit einem Entstehungsdatum versehen. Die publizierten Datierungen des Gemäldes schwanken zwischen 1911 und 1913/14. In der 1962 von Franz Roh in seinem Buch »ENTARTETE« KUNST. KUNSTBARBAREI IM DRITTEN REICH veröffentlichten Beschlagnahmeliste der Werke, die »1937 von Essen nach München befohlenen Kunstwerke«, zu denen auch das Stillleben gehört hat, sind die Werke undatiert. Im Katalog der Auktion 123 bei Kornfeld und Klipstein, Bern ist die Datierung mit 1913/14 angegeben. Seit Donald E. Gordon 1968 das Werk in seinem Verzeichnis der Gemälde Kirchners auf 1911 datiert hat , ist dies jedoch die gängige zeitliche Einordnung. Verwunderlich ist allerdings, dass er das Gemälde der Rückseite »Vier Badende« (0.00006b, Gordon 218v) auf 1913 datiert. Demnach wäre es nach dem Stillleben entstanden und die Leinwand somit zweimal umgespannt worden.

Es liegt nahe, über die dargestellten Gegenstände zumindest eine zeitliche Eingrenzung der Entstehung des Bildes vorzunehmen. Am prominentesten ist die »Maske«, eine vermutlich geschnitzte Büste, von der nicht klar ist, ob es ein Werk eines außereuropäischen Schnitzers, eines von Ernst Ludwig Kirchner oder einem anderen Künstler ist. Dieser Kopf taucht noch auf zwei Gemälden des Brücke Museums Berlin (2/88, Gordon 225 und 1/66 v, nicht in Gordon), einem in Privatbesitz (Gordon 227) sowie auf einer Zeichnung in der Stiftung Saarländischer Kulturbesitz, Saarbrücken (KW 1270) auf, die zwischen 1912 und 1913 datiert sind. Zwei dieser Gemälde zeigen den Spiegel, der sich laut Wolfgang Henze in der gemeinsam von Ernst Ludwig Kirchner und Max Pechstein in Kirchners Atelier in der Durlacher Straße 14 in Berlin betriebenen Malschule, dem MUIM-Institut, befunden hat. Hinter dem Kopf ist auf dem »Stillleben mit Maske« eine von Kirchner geschnitzte Obstschale mit drei Trägerfiguren (Privatbesitz, WVZ 1911/10) noch mit dem heute verlorenen oberen Teil und in der Hell-Dunkel-Fassung zu erkennen. Diese ist auf einer Fotografie Kirchners aus seinem Atelier in der Durlacher Straße dokumentiert, die um 1912 datiert wird.

Henze nimmt an, dass es sich bei der »Maske« möglicherweise um eine verschollene Arbeit Max Pechsteins handelt, die sie darstellenden Gemälde also in der kurzen Zeit des Bestehens des MUIM-Instituts entstanden sein müssten, bevor Kirchner udn Pechstein sich entzweiten. Aya Soika, Autorin des Werkverzeichnisses der Ölgemälde Max Pechsteins, konnte diese Vermutung nicht bestätigen, verwies die Autorin dieses Textes aber auf die ins Auge springenden blau-grauen Ornamente im unteren Gemäldeteil, die an das sogenannte »Zelt« in Kirchners Atelier in der Körnerstraße 45 in Berlin erinnern, das er 1914 bezogen hat. Hanna Strzoda bildet in ihrem Buch zu Kirchners Ateliers die heute noch erhaltenen Textilien dieses Raumensembles ab, darunter auch die Tischdecke. Vergleicht man diese mit dem Gemälde des Buchheim Museums, so erkennt man eindeutig die eingerollten Gebilde und die Spirale im rechten Teil der Tischdecke sowie den Kopf des rechten Aktes des im mittleren Bildfeld dargestellten Reigens, die Horizontlinie sowie in Ansätzen den Kopf des mittleren Aktes. Die Tischdecke wird auf 1914/15 datiert. Damit ist auch die Entstehung des »Stilllebens mit Maske« in diese Jahre einzuordnen und frühestens auf 1914 zu datieren. Eine Entstehung 1914 oder später lässt außerdem den Schluss zu, dass das von Gordon 1913 datierte Gemälde der Rückseite, das früher entstandene ist, die Leinwand also nicht erneut gewendet wurde.

RK


PROVENIENZFORSCHUNG
Erste Erwähnung findet »Stillleben mit Maske« unter einem abweichenden Titel in einem Brief, den der Sammler und Kunstmäzen Karl Ernst Osthaus (1874–1921) aus Hagen an Kirchner am 14.12.1917 schreibt. Er bezieht sich darin auf einen vorangegangenen Atelierbesuch bei dem Künstler in Berlin. Osthaus betont, mit wieviel Freude er Kirchners Entwicklung verfolgt habe und dass er ihn gerne durch einen Ankauf unterstützen möchte, mehr Anerkennung zu erfahren. Innerhalb einer Aufstellung von Gemälden, die Osthaus für seine Sammlung gegenüber Kirchner in die engere Wahl zieht, befindet sich auch »Stilleben mit Papageientulpen«. Der Herausgeber der Kirchner-Briefe, Hans Delfs, identifiziert das so bezeichnete Gemälde als das Stillleben Kirchners, das sich heute im Buchheim Museum befindet. In seinem Antwortschreiben umreißt Kirchner sein malerisches Anliegen mit diesen Worten: »Es erscheint mir immer das alte Ziel meiner Arbeit die eigene Person ganz auflösen zu können in dem empfinden der Umwelt, um dies in eine geschlossene malerische Form bringen zu können, u. alles was bisher entstanden ist, ist ein Anfang dazu der durch die jetzige Krankheit unterbrochen ist. Ich bin sehr froh, wenn Sie Werke in Ihre Sammlung aufnehmen wollen.« Weiter bietet er Osthaus die »Papageien Tulpen« für RM 600,– zum Kauf an. Am 19.01.1918 bestätigt Osthaus Kirchner, dass er die »Papageien« fest übernehmen will. Ob Osthaus das Bild zunächst für seine Privatsammlung oder bereits für sein Museum erwirbt, konnte im Rahmen des Forschungsprojektes nicht geklärt werden. Ebenso wurden die Datierungen für die Eigentümerwechsel vom Folkwang-Museum Hagen zum Essener Folkwang-Museumsverein, zu den Erben von Karl Ernst Osthaus und schließlich die Erwerbung durch das Museum Folkwang in Essen bis auf Weiteres aus allgemeinen Veröffentlichungen des Osthaus Museums in Hagen und des Museum Folkwang in Essen übernommen.

Werkspezifisch dokumentiert ist die weitere Provenienz des Bildes in der sogenannten Harry-Fischer-Liste, einem vollständig erhaltenen Exemplar des Inventarverzeichnisses der von den Nationalsozialisten aus Deutschen Museen und Kunstsammlungen aufgrund eines Führererlasses und dem »Gesetz über Einziehung von Erzeugnissen entarteter Kunst« beschlagnahmten Kunstwerke, als Nr. 330 (NS EK Inventar-Nr. 3671) aus dem Bestand des »Folkwang Museums« in Essen unter dem Titel »Stilleben mit Maske«. Die Liste beinhaltet nicht nur Werktitel nach Orten sortiert, sondern erteilt auch Auskunft zur Technik, den Käufern und Händlern sowie anhand eines Buchstabencodes die Art der Verwertung der beschlagnahmten Kunstwerke. Anhand eines Briefes an das Propagandministerium vom 04.03.1939, der sich heute im Bundesarchiv in Berlin befindet, ist das Interesse des Kunsthändlers Karl Buchholz (1901–1992) an einer »Verwertung« des farbenfrohen Stilllebens durch Verkauf an ein amerikanisches Museum überliefert. Darin spricht er von einem Gebot, das er von einem amerikanischen Museum für mehrere Kunstwerke habe, darunter auch das »Maskenstilleben« von Kirchner aus Essen. Ein Verkauf scheint jedoch nicht zustande gekommen zu sein, so dass das Stillleben am 07.03.1940 von der Galerie Ferdinand Möller im Tausch erworben wird.

Am 11.11.1946 dokumentiert der Bildhauer Kurt Reutti, der als freier Mitarbeiter der von Adolf Jannasch geleiteten Berliner Zentralstelle zur Erfassung und Pflege von Kunstwerken tätig ist, Kirchners »Stilleben mit Maske« im Besitz von Ferdinand Möller (1882–1956) bei einem Besuch des Händlers in seinem Haus in Zermützel. Reuttis Besuch bei Möller steht im Zusammenhang mit seinem Auftrag, Kunst- und Kulturgut, das im Rahmen der Aktion »Entartete Kunst« aus musealem Besitz beschlagnahmt wurde und damit in der sowjetischen Besatzungszone als »herrenlos« gilt, zu retten oder es »im Zusammenhang mit der Verordnung über die Bodenreform in der Mark Brandenburg unter den Schutz der Provinzialregierung« zu stellen. Die Recherchen in den Geschäftsbüchern aus dem Nachlass der Galerie Ferdinand Möller wie u. a. in dem Verkaufsbuch V, das Verkäufe zwischen 1937 bis 1943 dokumentiert, haben keine Hinweise auf den Verbleib des Gemäldes erbracht. Das Gemälde taucht jedoch in einer undatierten Liste neben 42 Werken auf, die Möller für darauffolgende Tausch- und Kaufverträge erstellt. Laut Roters‘ Publikation von 1984 handelt es sich dabei um Werke, die Möller im Einverständnis mit Rolf Hetsch, Kulturfunktionär im Reichsministerium für Volksaufklärung und Propaganda, vorsorglich und rechtzeitig auf sein Lager nimmt, um sie dem unmittelbaren Zugriff durch andere zu entziehen.

Aus der im Archiv der Eheleute Buchheim überlieferten Korrespondenz zwischen Buchheim und Ferdinand Möller, geht hervor, dass Buchheim und Möller ab spätestens 1948 eine Geschäftsbeziehung pflegen und im Austausch stehen. Gegenstand der Korrespondenz ist vor allem ein uneinheitlich abgestimmter Transport von Bildern Möllers via Buchheim ans »Kölner Museum«. Am 16.05.1948 bezieht sich Buchheim jedoch konkret auf den Erwerb eines Kirchner-Gemäldes von Ferdinand Möller, als er offensichtlich enttäuscht schreibt: »Der Kirchner, den ich bei Günther Franke abgeholt habe, kann sich neben den anderen in keiner Weise halten. Es ist ein schwaches Bild, ein Bild, wie es im Atelier stehen bleibt, Kirchner hat es nicht einmal signiert wie die anderen Bilder. Er wird selbst kaum von dieser Arbeit überzeugt gewesen sein. Ich habe dafür und für die Graphik RM 32.000,- in Berlin gelassen. Das ist mein gesamtes bares Vermögen. Und ich bin des Erworbenen doch nicht froh.« Am 14.06.1948 antwortet Möller ihm: »Sie brauchten doch den Kirchner nicht zu kaufen!«. Zwar ist auch das »Stillleben mit Maske« unsigniert, dies ist jedoch nicht unüblich für Werke Kirchners, wie auch Möller gegenüber Buchheim in dem o. g. Brief anmerkt. Tatsächlich muss es sich jedoch um ein anderes Werk Kirchners handeln, was sich nicht mehr in der Sammlung des Buchheim Museums befindet. Denn nachweislich verkauft Möller dieses Stillleben erst 1952 zusammen mit dem Gemälde »Ruhende Frau« von Karl Schmidt-Rottluff (1884–1976) an die Bayerischen Staatsgemäldesammlungen München. So konnte im Forschungsprojekt – aufgrund fehlender Inventarbücher – erst als letztes Puzzlestück der Erwerbungskontext durch Buchheim gesichert geklärt werden: Buchheim erwirbt das Gemälde am 16.06.1967 im Berner Auktionshaus Kornfeld und Klipstein in der Auktion 123 als Nr. 656 für einen Hammerpreis von CHF 35.000,–. Als Leihgabe Buchheims geht das Bild ab 16.07.1968 bis April 2001 dann wieder in den Sammlungsbestand der Bayerischen Staatsgemäldesammlungen München ein.

JL

Beschriftungen

Keilrahmen o. l. beschriftet (in schwarzer Ölkreide): 1555 [eingekästelt]
Keilrahmen o. m. Klebeetikett (in Bleistift beschriftet): Kirchner / Still[eben mit Maske] / [...] Folkw[ang?]
Keilrahmen o. m. Nass-Stempel (in Blau): [...] [um Adler]
Keilrahmen l. u. Klebeetikett (bedruckt und in Schreibmaschine beschriftet): BAYERISCHE STAATS- / GEMÄLDESAMMLUNGEN / MÜNCHEN / Inv.-Nr. L. 1231 / [Siegel BStGS] / Ernst Ludwig / Kirchner: [unterstrichen] / Stilleben mit / Maske.
Keilrahmen u. l. Klebeetikett (in Schreibmaschine beschriftet): Ernst Ludwig Kirchner / 27. Stilleben mit Maske, 1911 / Öl auf Leinwand, 80 x 70,8 cm
Keilrahmen u. m. Klebeetikett (bedruckt und in blauem Kugelschreiber beschriftet): tel aviv museum 27 shaul hamelech blvd. tel aviv [rechte Seite jeweils hebräische Übersetzung] / Exhibition Expressionists – The Buchheim Coll. / Date 1.6.–30.7.83 / Artist E. L. KIRCHNER / Title Stilleben mit Kiste [sic] / Lender W. Lehmbruck Museum, Duisburg / Cat. No. 65
Rahmen verso o. m. Klebeetikett (bedruckt): [...]chma[...]
Rahmen verso l. m. beschriftet (in Bleistift): [Ziffern]
Rahmen verso l. u. beschriftet (in blauer Kreide): [Ziffern]
Rahmen verso u. m. beschriftet (in blauer Kreide): 5
Rahmen verso u. r. Klebeetikett (bedruckt und in schwarzem Filzstift beschriftet): Made by / SCHOTT DESAG / Germany / 813 x 713
Aufdopplungsleiste o. m. beschriftet (in schwarzem Filzstift): MIROGARD Protect
Aufdopplungsleiste r. m. beschriftet (in schwarzem Filzstift): 5 [eingekreist]
Rückwand o. l. beschriftet (in schwarzem Filzstift): 0.00006a+b
Rückwand o. l. beschriftet (in schwarzem Filzstift): 0.00006a) [korrigiert von 0.00016 a)] / E. L. Kirchner / "Stilleben mit Maske", 1911 / 0.00006 b [korrigiert von 0.00016b] (verso)

Provenienz

1918–o. D.: Karl Ernst Osthaus (1884–1921), Hagen, erworben vom Künstler
o. D.–1922: Folkwang-Museum, Hagen
1922: Folkwang-Museumsverein, Essen
1922: Erben Karl Ernst Osthaus
1922–25.08.1937: Museum Folkwang, Essen, erworben von den Erben Karl Ernst Osthaus
25.08.1937–07.03.1940: Deutsches Reich/Reichsministerium für Volksaufklärung und Propaganda, Beschlagnahme, Berlin, Tausch (NS EK Inventar-Nr. 3671)
08/1938–1940: Depot Schloss Schönhausen, Berlin, Lagerung »international verwertbare Kunstwerke«
07.03.1940–1943: Galerie Ferdinand Möller, Berlin, erworben durch Tausch
1943–1952: Kunsthändler Ferdinand Möller (1882–1956), Zermützel, Auslagerung
13.03.1952–09.01.1967: Bayerische Staatsgemäldesammlungen, München (Ministerielle Entschließung Nr. VII 19332 vom 13.3.1952), erworben von Ferdinand Möller
09.01.1967–16.06.1967: Kornfeld und Klipstein, Bern, abgegeben von den Bayerischen Staatsgemäldesammlungen, München, zur Versteigerung, gemäß KME IV/2-7/1064 am 09.01.1967
16.06.1967: Kornfeld und Klipstein, Bern, Auktion 123, Moderne Kunst des Neunzehnten und Zwanzigsten Jahrhunderts. Teile der Sammlungen S. v. A., W. I., G. Sch. und weitere Bestände aus verschiedenen schweizerischen und ausländischen Privatsammlungen, Nr. 656
16.06.1967–22.02.2007: Lothar-Günther Buchheim (1918–2007) und Diethild Buchheim (1922–2014), Feldafing, erworben bei Kornfeld und Klipstein, Bern, Auktion 123, Nr. 656
16.08.1968–26.04.2001: Bayerische Staatsgemäldesammlungen, München, entliehen von Lothar-Günther Buchheim (1918–2007), Feldafing
seit 22.02.2007: Buchheim Stiftung, Feldafing/Bernried, erworben im Erbgang von Lothar-Günther Buchheim (1918–2007) und in konkludenter Schenkung von Diethild Buchheim (1922–2014), Feldafing

JL

Sammlung Buchheim

Ausstellungen

KIRCHNER AND NOLDE: EXPRESSIONISM. COLONIALISM, Stedelijk Museum, Amsterdam, 04.09.2021–05.12.2021

KIRCHNER AND NOLDE - UP FOR DISCUSSION, Statens Museum for Kunst, Kopenhagen, 04.05.2021–01.08.2021

BECKMANN & BRÜCKE, Buchheim Museum der Phantasie, Bernried am Starnberger See, 18.07.2020–11.10.2020

GEMÄLDE DER »BRÜCKE«, SAMMLUNGEN GERLINGER + BUCHHEIM, Buchheim Museum der Phantasie, Bernried am Starnberger See, 26.02.2019–05.07.2020

BRÜCKENSCHLAG: GERLINGER – BUCHHEIM!, Buchheim Museum der Phantasie, Bernried am Starnberger See, 28.10.2017–21.01.2018

PURRMANN UND DER EXPRESSIONISMUS, Buchheim Museum der Phantasie, Bernried am Starnberger See, 02.04.2017–09.07.2017

WIR SIND WIEDER DA!, Buchheim Museum der Phantasie, Bernried am Starnberger See, 21.02.2016–19.06.2016

EIN FEST FÜRS AUGE. BUCHHEIMS EXPRESSIONISTEN, Kunsthalle Emden Stiftung Henri und Eske Nannen Schenkung Otto van de Loo, Emden, 26.09.2015–17.01.2016

EXPRESSIONISMUS2 – DIE SAMMLUNGEN BUCHHEIM + NANNEN, Buchheim Museum der Phantasie, Bernried am Starnberger See, 14.03.2015–05.07.2015

ERÖFFNUNGSAUSSTELLUNG, Buchheim Museum der Phantasie, Bernried am Starnberger See, ab 23.05.2001

EXPRESSIONISTEN. SAMMLUNG BUCHHEIM, Haus der Kunst, München, 29.07.1998–18.10.1998

EXPRESSIONISTEN, SAMMLUNG BUCHHEIM, Kunstmuseum Luzern, Luzern, 01.07.1990–09.09.1990

ΓΕΡΜΑΝΟΙ ΕΞΠΡΕΣΙΟΝΙΣΤΕΣ ΣΥΛΛΟΓΗ ΜΠΟΥΧΑΙΜ (EXPRESSIONISTEN, SAMMLUNG BUCHHEIM), Pinacothèque Nationale, Musée Alexandre Soutzos, Athen, 07.10.1985–10.12.1985

EXPRESSIONISTEN, SAMMLUNG BUCHHEIM, Haus der Kunst, München, 16.03.1985–12.05.1985

EKSPRESSIONISME, BUCHHEIM-SAMLINGEN (EXPRESSIONISMUS, BUCHHEIM-SAMMLUNGEN), Louisiana Museum of Modern Art, Humlebæk, 20.10.1984–06.01.1985

DER DEUTSCHE EXPRESSIONISMUS. SAMMLUNG BUCHHEIM – ブーフハイム・コレクションによる ドイツ表現派展, Kunstmuseum der Präfektur Mie, Tsu, 18.08.1984–07.10.1984

DER DEUTSCHE EXPRESSIONISMUS. SAMMLUNG BUCHHEIM – ブーフハイム・コレクションによる ドイツ表現派展, Städtisches Kunstmuseum, Himeji, 30.06.1984–29.07.1984

DER DEUTSCHE EXPRESSIONISMUS. SAMMLUNG BUCHHEIM – ブーフハイム・コレクションによる ドイツ表現派展, Kunstmuseum der Präfektur Miyagi, Sendai, 12.05.1984–24.06.1984

DER DEUTSCHE EXPRESSIONISMUS. SAMMLUNG BUCHHEIM – ブーフハイム・コレクションによる ドイツ表現派展, Museum für Moderne Kunst der Präfektur Kanagawa, Kamakura, 07.04.1984–06.05.1984

EXPRESSIONISM. THE BUCHHEIM COLLECTION, The Minneapolis Institute of Arts, Minneapolis, 12.02.1984–25.03.1984

EXPRESSIONISM. THE BUCHHEIM COLLECTION, Elvehjem Museum of Art University of Wisconsin, Madison, 17.12.1983–29.01.1984

EXPRESSIONISM. THE BUCHHEIM COLLECTION, Port of History Museum Penn's Landing, Philadelphia, 06.10.1983–26.11.1983

EKSPRESSIONISTEJA. KOKOELMA BUCHHEIM (EXPRESSIONISTEN, SAMMLUNG BUCHHEIM), Ateneumin taidemuseo, Helsinki, 12.08.1983–18.09.1983

EXPRESSIONISTS, COLLECTION BUCHHEIM – בוכהיים אוסף אקספרסיוניסטים , Tel Aviv Museum, Tel Aviv, 31.05.1983–31.07.1983

EXPRESIONISTAS ALEMANES. COLECCIÓN BUCHHEIM, Bibliotheca Nacional, Madrid, 10.02.1983–30.03.1983

EXPRESSIONISTES ALEMANYS. COL-LECCIÓ BUCHHEIM, Centre Cultural de la Caixa de Pensions, Barcelona, 09.12.1982–30.01.1983

EXPRESSIONISTEN, SAMMLUNG BUCHHEIM, Akademie der Künste, Berlin, 29.08.1982–24.10.1982

EXPRESSIONISTEN, SAMMLUNG BUCHHEIM, Lehmbruck Museum, Duisburg, 19.05.1982–04.07.1982

EXPRESSIONISTEN, SAMMLUNG BUCHHEIM, Mittelrheinisches Landesmuseum, Mainz, 28.03.1982–09.05.1982

НЕМЕЦКИЕ ЭКСПРЕССИОНИСТЫ ИЗ СОБРАНИЙ ФРГ (DEUTSCHE EXPRESSIONISTEN AUS SAMMLUNGEN DER BRD), Puschkin Museum der Bildenden Künste, Moskau, 22.01.1982–07.03.1982

НЕМЕЦКИЕ ЭКСПРЕССИОНИСТЫ ИЗ СОБРАНИЙ ФРГ (DEUTSCHE EXPRESSIONISTEN AUS SAMMLUNGEN DER BRD), Ermitage, Leningrad, 19.11.1981–02.01.1982

EXPRESSIONISTEN, SAMMLUNG BUCHHEIM, Kunsthalle zu Kiel Christian-Albrechts-Universtität, Kiel, 02.09.1981–18.10.1981

EXPRESSIONISTES ALLEMANDS. COLLECTION BUCHHEIM, Musée d'Art Moderne, Strasbourg, 28.06.1981–23.08.1981

EXPRESSIONISTEN, SAMMLUNG BUCHHEIM, Kölnisches Stadtmuseum, Köln, 02.04.1981–31.05.1981

DIE KÜNSTLERGRUPPE »BRÜCKE« UND DER DEUTSCHE EXPRESSIONISMUS, SAMMLUNG BUCHHEIM, Badischer Kunstverein, Karlsruhe, 20.01.1974–23.03.1974

DIE KÜNSTLERGRUPPE »BRÜCKE« UND DER DEUTSCHE EXPRESSIONISMUS, SAMMLUNG BUCHHEIM, Städtische Galerie im Lenbachhaus, München, 01.07.1973–30.09.1973

Literatur

KIRCHNER AND NOLDE. EXPRESSIONISM COLONIALISM, m. Texten von Dorthe Aagesen, Beatrice von Bormann, Silvia Dolz, Rebekka Habermas, Mette Houlberg Rung, Nancy Jouwe, Dicky Takndare, Natasha A. Kelly, Laetitia Lai, Patrice Nganang, Temi Odumosu, Enotie Ogbebor, H. Glenn Penny, Amanda Pinatih, Aya Soika, Hilke Thode-Arora, Anna Vestergaard Jørgensen, Fanny Wonu Veys, Andrew Zimmerman, Ausst.-Kat. SMK – The National Gallery of Denmark, Kopenhagen (13.02.–24.05.2021), Stedelijk Museum Amsterdam (10.07.–17.10.2021), Brücke-Museum, Berlin (22.11.2021–20.03.2022), München: Hirmer Verlag 2021, Abb. S. 224

BRÜCKENSCHLAG: GERLINGER – BUCHHEIM! MUSEUMSFÜHRER DURCH DIE »BRÜCKE«-SAMMLUNGEN VON HERMANN GERLINGER UND LOTHAR-GÜNTHER BUCHHEIM, hrsg. v. Hermann Gerlinger und Daniel J. Schreiber, m. Texten von Lothar-Günther Buchheim, Cosima Dollansky, Karlheinz Gabler, Hans Geissler, Hermann Gerlinger, Mauela Göbel, Léonie Koch, Claudia Leonore Kreile, Laura Lang, Benedikt Ohm, Herbert Pée, Sophia Plaas, Christian Rathke, Daniel J. Schreiber, Heinz Spielmann, Corinna Thamke, Ausst.-Kat. Buchheim Museum, Bernried (28.10.2017–25.02.2018), Feldafing: Buchheim Verlag, 2017, Abb. S. 139, Erw. S. 138

PURRMANN UND DER EXPRESSIONISMUS, hrsg. v. Felix Billeter und Daniel J. Schreiber, m. Texten von Felix Billeter, Julie Kennedy, Lisa Kern, Hans Purrmann, Daniel J. Schreiber, Vanessa Voigt, Christoph Wagner, Ausst.-Kat. Buchheim Museum, Bernried (02.04.–09.07.2017), Feldafing: Buchheim Verlag, 2017, Kat. Nr. 105, Abb. S. 104

DER DOPPELTE KIRCHNER. DIE ZWEI SEITEN DER LEINWAND, hrsg. v. Inge Herold, Ulrike Lorenz und Thorsten Sadowsky, m. Texten von Ulrike Lorenz, Thorsten Sadowsky, Lucius Grisebach, Inge Herold, Aya Soika, Wolfgang Henze, Ausst.-Kat. Kunsthalle Mannheim (06.02.–31.05.2015), Kirchner Museum Davos (21.06.–08.11.2015), Köln: Wienand Verlag, 2015, Kat. Nr. D37, Abb. S. 152 l.

Kathrin Engelhardt: FERDINAND MÖLLER UND SEINE GALERIE: EIN KUNSTHÄNDLER IN ZEITEN HISTORISCHER UMBRÜCHE, Hamburg: Staats- und Universitätsbibliothek, 2013 (Diss. Uni Hamburg 2012), Erw. S. 218

Hans Delfs (Hrsg.): ERNST LUDWIG KIRCHNER. DER GESAMTE BRIEFWECHSEL. »DIE ABSOLUTE WAHRHEIT, SO WIE ICH SIE FÜHLE«, Bd. 1 Briefe von 1901 bis 1923, Zürich: Scheidegger & Spiess, 2010, Kat. Nr. 480, 489, 506, 511, 540, 560, 1023

Hans Delfs (Hrsg.): ERNST LUDWIG KIRCHNER. DER GESAMTE BRIEFWECHSEL. »DIE ABSOLUTE WAHRHEIT, SO WIE ICH SIE FÜHLE«, Bd. 2 Briefe von 1924 bis 1929, Zürich: Scheidegger & Spiess, 2010, Kat. Nr. 2543, Erw. S. 1543

»DAS SCHÖNSTE MUSEUM DER WELT«. MUSEUM FOLKWANG BIS 1933, m. Texten von Hartwig Fischer, Mario-Andreas von Lüttichau, Inga Rossi-Schrimpf, Sandra Gianfreda, Uwe M. Schneede, Tobias Burg, Rainer Stamm, Walter Feilchenfeldt, Ulrike Laufer, Kyllikki Zacharias, Waltraud Guglielmi, Constanze Höpken, Annette Paetz gen. Schieck, Annette Hagedorn, Nora von Achenbach, Monika Kopplin, Tom Grigull, Lydia Kieven, Antje Denner, Ausst.-Kat. Museum Folkwang, Essen (20.03.–25.07.2010), Göttingen: Edition Folkwang/Steidl, 2010, Erw. S. 351

»DAS SCHÖNSTE MUSEUM DER WELT«. MUSEUM FOLKWANG BIS 1933. ESSAYS ZUR GESCHICHTE DES MUSEUM FOLKWANG, hrsg. v. Museum Folkwang, Essen; m. Texten v. Lucian Hölscher, Rainer Stamm, Uwe Fleckner, Andrea Christine Bambi, Uwe M. Schneede, Andreas Hüneke, Ulrike Laufer, Ursula Bode, Achim Preiß, Paul Vogt im Gespräch mit Hartwig Fischer und Uwe M. Schneede, Göttingen: Edition Folkwang/Steidl, 2010 (Folkwang Texte), Abb. S. 43 u. l. (im Foto links)

Hanna Strzoda: DIE ATELIERS ERNST LUDWIG KIRCHNERS. EINE STUDIE ZUR REZEPTION ›PRIMITIVER‹ EUROPÄISCHER UND AUSSEREUROPÄISCHER KULTUREN, Petersberg: Michael Imhof Verlag, 2006 (Studien zur internationalen Architektur- und Kunstgeschichte 35; Diss. Uni Bamberg 2004), Abb. S. 191 (Abb. 287)

Wolfgang Henze: DIE PLASTIK ERNST LUDWIG KIRCHNERS. MONOGRAPHIE MIT WERKVERZEICHNIS, erschienen anlässlich der Ausstellung im Kirchner Museum Davos (15.12.2002–23.03.2003), Staatsgalerie Stuttgart (12.04.–27.07.2003), Wichtrach/Bern: Verlag Galerie Henze & Ketterer, 2002, Abb. S. 129 l. (Abb. 108)

EXPRESSIONISTEN. SAMMLUNG BUCHHEIM, hrsg. i. Auftrag der »Freunde des Buchheim-Museums und der Buchheim Stiftung e. V.«, m. Texten von Christoph Vitali, Carla Schulz-Hoffmann, Hans Krieger, Clelia Segieth, Lothar-Günther Buchheim, Ellen Maurer, Ausst.-Kat. Haus der Kunst, München (29.07.–18.10.1998), Feldafing: Buchheim Verlag, 1998, Kat. Nr. 121

Eberhard Roters: GALERIE FERDINAND MÖLLER. DIE GESCHICHTE EINER GALERIE FÜR MODERNE KUNST IN DEUTSCHLAND 1917–1956, Berlin: Gebr. Mann Verlag, 1984, Kat. Nr. Nr. 37, Erw. S. 291

EXPRESSIONISTEN. SAMMLUNG BUCHHEIM, m. Texten von Walter Fritzsche, Herbert Pée, Wolf-Dieter Dube, Katja Laske, Ausst.-Kat. Museen der Stadt Köln, Musée d'Art Moderne, Straßburg, Kunsthalle zu Kiel, Ermitage Leningrad, Puschkin Museum der Bildenden Künste, Moskau, Mittelrheinisches Landesmuseum, Mainz, Wilhelm-Lehmbruck-Museum, Duisburg, Feldafing: Buchheim Verlag, 1981, Kat. Nr. 65

DIE KÜNSTLERGRUPPE »BRÜCKE« UND DER DEUTSCHE EXPRESSIONISMUS. SAMMLUNG BUCHHEIM, hrsg. v. Staatsgalerie moderner Kunst, Staatliche Graphische Sammlung, Städtische Galerie, Ausst.-Kat. Städtische Galerie im Lenbachhaus München (18.07.–30.09.1973), Feldafing: Buchheim Verlag, 1973, Kat. Nr. 22, Abb. S. *

Donald E. Gordon: ERNST LUDWIG KIRCHNER. MIT EINEM KRITISCHEN KATALOG SÄMTLICHER GEMÄLDE, München: Prestel-Verlag, 1968, Kat. Nr. 218, Abb. S. 44 (Abb. 27, im Foto links), Erw. S. 44

AUKTION 123, MODERNE KUNST DES NEUNZEHNTEN UND ZWANZIGSTEN JAHRHUNDERTS. TEILE DER SAMMLUNGEN S. v. A., W. I., G. SCH. UND WEITERE BESTÄNDE AUS VERSCHIEDENEN SCHWEIZERISCHEN UND AUSLÄNDISCHEN PRIVATSAMMLUNGEN, Kornfeld & Klipstein, Bern (14.–17.06.1967), Kat. Nr. 656, Abb. S. Tafel 45, Erw. S. 98

Franz Roh: »ENTARTETE« KUNST. KUNSTBARBAREI IM DRITTEN REICH, Hannover: Fackelträger-Verlag Schmidt-Küster GmbH, 1962, Erw. S. 163

Weitere Werke