Ernst Ludwig Kirchner (1880–1938)

Louis de Marsalle



Foto: Ernst Ludwig Kirchner; Kirchner Museum Davos


Der in Aschaffenburg geborene Ernst Ludwig Kirchner studiert Architektur an der Königlich Sächsischen Technischen Hochschule in Dresden. 1903 wechselt er für ein Semester nach München an die Versuchs- und Lehranstalt für Angewandte und Freie Kunst von Wilhelm von Debschitz (1871–1948) und Herman Obrist (1862–1927). Eine Reise führt ihn nach Nürnberg, wo er die Originaldruckstöcke Albrecht Dürers (1471–1528) studiert. Bei seiner Rückkehr nach Dresden 1904 lernt er Fritz Bleyl (1880–1966) und Erich Heckel (1883–1970) kennen. Erste Gemälde entstehen. Mit Bleyl unternimmt er Ausflüge an die Moritzburger Seen.
1905 schließt Kirchner sein Architekturstudium ab, entscheidet jedoch, fortan als freier Künstler zu leben. Kurz darauf gründet er mit Bleyl, Heckel und Karl Schmidt-Rottluff (1884–1976) die Künstlergemeinschaft »Brücke«. Er lebt in Dresden, die Sommer verbringt er im Umland. Gemeinsam mit Erich Heckel, Max Pechstein (1881–1955) und Modellen fährt er häufig zum Baden und Zeichnen an die Moritzburger Seen. 1908 reist er erstmals nach Fehmarn. Er fertigt Zeichnungen, Gemälde und Druckgrafik, fotografiert, gestaltet Textilien und wendet sich – inspiriert von außereuropäischer Kunst im Dresdner Völkerkundemuseum – auch der Holzbildhauerei zu. 1910 wird Kirchner Mitglied der »Neuen Secession« und des »Deutschen Künstlerbundes«. Ein Jahr später zieht er ebenso wie Heckel nach Berlin. Mit Pechstein, der bereits seit 1908 in Berlin lebt, gründet er das MUIM-Institut »Moderner Unterricht in Malerei«, das jedoch keinen Erfolg hat. 1913 löst sich die »Brücke« wegen Meinungsverschiedenheiten über die von Kirchner verfasste Chronik zur Künstlergruppe auf.
1914 wird Kirchner bei seinem Aufenthalt auf Fehmarn vom Ausbruch des Ersten Weltkriegs überrascht. Er meldet sich 1915 freiwillig in der Hoffnung, so die Waffengattung selbst bestimmen zu können und wird zur Mansfelder Feldartillerie in Halle an der Saale einberufen. Sein Reitlehrer Hans Fehr (1874–1961), ein langjähriger Freund Emil Noldes (1867–1956), erkennt Kirchners psychische Instabilität und erwirkt, dass dieser vorläufig aus dem Militärdienst entlassen wird. Schließlich wird der Künstler dienstuntauglich geschrieben und kommt zur Behandlung ins Sanatorium von Oscar Kohnstamm in Königstein im Taunus. Kirchner arbeitet trotzdem unermüdlich weiter und nutzt seine Kunst zum Ausdruck seiner Verzweiflung und Niedergeschlagenheit. Carl Hagemann (1867–1940) wird zu einem wichtigen Sammler seines Werks. Für den Künstler folgen weitere Sanatoriumsaufenthalte in Berlin, Königstein und Kreuzlingen. Kirchner durchleidet eine tiefe Depression, zusätzlich zu seiner seit Kriegsbeginn bestehenden Alkoholsucht entwickelt er eine Abhängigkeit von Schlaf- und Beruhigungsmitteln. Nach einem ersten Aufenthalt in Davos 1917 wird der Schweizer Kurort ab 1918 Kirchners neuer Wohnsitz.
In der Schweiz ist Kirchner sehr produktiv. Er stellt häufig und international aus, pflegt bestehende Kontakte zu Sammlern, Kunsthändlern, Künstlerkollegen und knüpft neue. Ab 1920 veröffentlicht Kirchner unter dem Pseudonym Louis de Marsalle Kunstkritiken über sein eigenes Werk. In Davos malt er zwischen 1920 und 1935 Kulissen für ein Laientheater. 1925/1926 reist Kirchner erstmals wieder nach Deutschland. Wichtige Förderer dieser Zeit sind Frédéric Bauer (1883–1957), Arzt im Sanatorium Davos, und Will Grohmann (1887–1926), der eine Monografie zu seinem Werk verfasst. Gustav Schiefler (1857–1935), der Kirchners Werk seit »Brücke«-Tagen verfolgt, veröffentlicht 1926 das erste Werkverzeichnis seiner grafischen Arbeiten, der zweite Band erscheint 1931. Im selben Jahr wird Kirchner Mitglied der Preußischen Akademie der Künste.
Bereits vor der Machtergreifung der NSDAP 1933 ist Kirchner über die politische Situation in Deutschland besorgt. Die zunehmende Isolation in Davos und stagnierende Verkäufe verschlimmern seinen Gemütszustand. Im Deutschen Reich wird Kirchners Kunst diffamiert, bei der Beschlagnahmeaktion 1937 werden über 600 seiner Werke in deutschen Museen konfisziert, einige sind in der Ausstellung »Entartete Kunst« zu sehen. Im selben Jahr wird er aus der Preußischen Akademie ausgeschlossen. Außerhalb Deutschlands wird Kirchners Werk sehr geschätzt. Ihm werden u. a. Ausstellungen in Zürich, Basel, New York und Detroit ausgerichtet. 1938 verschlechtert sich Kirchners psychischer Zustand zusehends. Die Angst vor einem neuen Krieg, die Ächtung seiner Kunst in Deutschland, seine schlechte Gesundheit sowie der vermehrte Drogenkonsum führen dazu, dass er sich schließlich in Frauenkirch bei Davos das Leben nimmt.
Kirchners Nachlass wird zunächst im Kunstmuseum Basel inventarisiert und aufbewahrt. Die Erben des Künstlers übergeben ihn schließlich Roman Norbert Ketterer. 1979 wird das Ernst Ludwig Kirchner Archiv gegründet, das heute von der Galerie Henze & Ketterer in Wichtrach bei Bern verwaltet wird. Dort und im Kirchner Museum Davos befindet sich der größte Bestand an Werken Kirchners sowie an Dokumenten zu seinem Leben und Wirken.

CD + RK
Biografie

Der in Aschaffenburg geborene Ernst Ludwig Kirchner studiert Architektur an der Königlich Sächsischen Technischen Hochschule in Dresden. 1903 wechselt er für ein Semester nach München an die Versuchs- und Lehranstalt für Angewandte und Freie Kunst von Wilhelm von Debschitz (1871–1948) und Herman Obrist (1862–1927). Eine Reise führt ihn nach Nürnberg, wo er die Originaldruckstöcke Albrecht Dürers (1471–1528) studiert. Bei seiner Rückkehr nach Dresden 1904 lernt er Fritz Bleyl (1880–1966) und Erich Heckel (1883–1970) kennen. Erste Gemälde entstehen. Mit Bleyl unternimmt er Ausflüge an die Moritzburger Seen.
1905 schließt Kirchner sein Architekturstudium ab, entscheidet jedoch, fortan als freier Künstler zu leben. Kurz darauf gründet er mit Bleyl, Heckel und Karl Schmidt-Rottluff (1884–1976) die Künstlergemeinschaft »Brücke«. Er lebt in Dresden, die Sommer verbringt er im Umland. Gemeinsam mit Erich Heckel, Max Pechstein (1881–1955) und Modellen fährt er häufig zum Baden und Zeichnen an die Moritzburger Seen. 1908 reist er erstmals nach Fehmarn. Er fertigt Zeichnungen, Gemälde und Druckgrafik, fotografiert, gestaltet Textilien und wendet sich – inspiriert von außereuropäischer Kunst im Dresdner Völkerkundemuseum – auch der Holzbildhauerei zu. 1910 wird Kirchner Mitglied der »Neuen Secession« und des »Deutschen Künstlerbundes«. Ein Jahr später zieht er ebenso wie Heckel nach Berlin. Mit Pechstein, der bereits seit 1908 in Berlin lebt, gründet er das MUIM-Institut »Moderner Unterricht in Malerei«, das jedoch keinen Erfolg hat. 1913 löst sich die »Brücke« wegen Meinungsverschiedenheiten über die von Kirchner verfasste Chronik zur Künstlergruppe auf.
1914 wird Kirchner bei seinem Aufenthalt auf Fehmarn vom Ausbruch des Ersten Weltkriegs überrascht. Er meldet sich 1915 freiwillig in der Hoffnung, so die Waffengattung selbst bestimmen zu können und wird zur Mansfelder Feldartillerie in Halle an der Saale einberufen. Sein Reitlehrer Hans Fehr (1874–1961), ein langjähriger Freund Emil Noldes (1867–1956), erkennt Kirchners psychische Instabilität und erwirkt, dass dieser vorläufig aus dem Militärdienst entlassen wird. Schließlich wird der Künstler dienstuntauglich geschrieben und kommt zur Behandlung ins Sanatorium von Oscar Kohnstamm in Königstein im Taunus. Kirchner arbeitet trotzdem unermüdlich weiter und nutzt seine Kunst zum Ausdruck seiner Verzweiflung und Niedergeschlagenheit. Carl Hagemann (1867–1940) wird zu einem wichtigen Sammler seines Werks. Für den Künstler folgen weitere Sanatoriumsaufenthalte in Berlin, Königstein und Kreuzlingen. Kirchner durchleidet eine tiefe Depression, zusätzlich zu seiner seit Kriegsbeginn bestehenden Alkoholsucht entwickelt er eine Abhängigkeit von Schlaf- und Beruhigungsmitteln. Nach einem ersten Aufenthalt in Davos 1917 wird der Schweizer Kurort ab 1918 Kirchners neuer Wohnsitz.
In der Schweiz ist Kirchner sehr produktiv. Er stellt häufig und international aus, pflegt bestehende Kontakte zu Sammlern, Kunsthändlern, Künstlerkollegen und knüpft neue. Ab 1920 veröffentlicht Kirchner unter dem Pseudonym Louis de Marsalle Kunstkritiken über sein eigenes Werk. In Davos malt er zwischen 1920 und 1935 Kulissen für ein Laientheater. 1925/1926 reist Kirchner erstmals wieder nach Deutschland. Wichtige Förderer dieser Zeit sind Frédéric Bauer (1883–1957), Arzt im Sanatorium Davos, und Will Grohmann (1887–1926), der eine Monografie zu seinem Werk verfasst. Gustav Schiefler (1857–1935), der Kirchners Werk seit »Brücke«-Tagen verfolgt, veröffentlicht 1926 das erste Werkverzeichnis seiner grafischen Arbeiten, der zweite Band erscheint 1931. Im selben Jahr wird Kirchner Mitglied der Preußischen Akademie der Künste.
Bereits vor der Machtergreifung der NSDAP 1933 ist Kirchner über die politische Situation in Deutschland besorgt. Die zunehmende Isolation in Davos und stagnierende Verkäufe verschlimmern seinen Gemütszustand. Im Deutschen Reich wird Kirchners Kunst diffamiert, bei der Beschlagnahmeaktion 1937 werden über 600 seiner Werke in deutschen Museen konfisziert, einige sind in der Ausstellung »Entartete Kunst« zu sehen. Im selben Jahr wird er aus der Preußischen Akademie ausgeschlossen. Außerhalb Deutschlands wird Kirchners Werk sehr geschätzt. Ihm werden u. a. Ausstellungen in Zürich, Basel, New York und Detroit ausgerichtet. 1938 verschlechtert sich Kirchners psychischer Zustand zusehends. Die Angst vor einem neuen Krieg, die Ächtung seiner Kunst in Deutschland, seine schlechte Gesundheit sowie der vermehrte Drogenkonsum führen dazu, dass er sich schließlich in Frauenkirch bei Davos das Leben nimmt.
Kirchners Nachlass wird zunächst im Kunstmuseum Basel inventarisiert und aufbewahrt. Die Erben des Künstlers übergeben ihn schließlich Roman Norbert Ketterer. 1979 wird das Ernst Ludwig Kirchner Archiv gegründet, das heute von der Galerie Henze & Ketterer in Wichtrach bei Bern verwaltet wird. Dort und im Kirchner Museum Davos befindet sich der größte Bestand an Werken Kirchners sowie an Dokumenten zu seinem Leben und Wirken.

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Ausstellungen

DIE BRÜCKE. GEMÄLDE UND AQUARELLE VON KIRCHNER, HECKEL, OTTO MUELLER, PECHSTEIN, SCHMIDT-ROTTLUFF / DIE BRÜCKE. HECKEL. KIRCHNER, PECHSTEIN, MUELLER, SCHMIDT-ROTTLUFF, Galerie Buchheim-Militon, Frankfurt am Main, 1950/51

DIE MALER DER BRÜCKE, SAMMLUNG BUCHHEIM, Städtische Galerie im Lenbachhaus, München, 18.06.1959–26.07.1959

DER DEUTSCHE EXPRESSIONISMUS – ドイツ表現派展, Seibu-Warenhaus, Tokio, 13.04.1963–14.05.1963

WATERCOLOURS, PRINTS AND DRAWINGS BY THE PAINTERS OF THE BRÜCKE FROM THE COLLECTION OF HERR LOTHAR-GÜNTHER BUCHHEIM, Bethnal Green Museum, London E2 9PA, 20.09.1969–02.11.1969

WATERCOLOURS, PRINTS AND DRAWINGS BY THE PAINTERS OF THE BRÜCKE FROM THE COLLECTION OF HERR LOTHAR-GÜNTHER BUCHHEIM, Southampton City Art Gallery, Southampton SO14 7LP, 06.12.1969–27.12.1969

DEUTSCHER EXPRESSIONISMUS – GEMÄLDE DER SAMMLUNG LOTHAR-GÜNTHER BUCHHEIM, Neue Staatsgalerie im Haus der Kunst, München, 1970

WATERCOLOURS, PRINTS AND DRAWINGS BY THE PAINTERS OF THE BRÜCKE FROM THE COLLECTION OF HERR LOTHAR-GÜNTHER BUCHHEIM, Bradford City Art Gallery and Museums, Bradford, 03.01.1970–24.01.1970

DIE KÜNSTLERGRUPPE »BRÜCKE« UND DER DEUTSCHE EXPRESSIONISMUS, SAMMLUNG BUCHHEIM, Städtische Galerie im Lenbachhaus, München, 01.07.1973–30.09.1973

DIE KÜNSTLERGRUPPE »BRÜCKE« UND DER DEUTSCHE EXPRESSIONISMUS, SAMMLUNG BUCHHEIM, Badischer Kunstverein, Karlsruhe, 20.01.1974–23.03.1974

EXPRESSIONISTEN, SAMMLUNG BUCHHEIM, Kölnisches Stadtmuseum, Köln, 02.04.1981–31.05.1981

EXPRESSIONISTES ALLEMANDS. COLLECTION BUCHHEIM, Musée d'Art Moderne, Strasbourg, 28.06.1981–23.08.1981

EXPRESSIONISTEN, SAMMLUNG BUCHHEIM, Kunsthalle zu Kiel Christian-Albrechts-Universtität, Kiel, 02.09.1981–18.10.1981

НЕМЕЦКИЕ ЭКСПРЕССИОНИСТЫ ИЗ СОБРАНИЙ ФРГ (DEUTSCHE EXPRESSIONISTEN AUS SAMMLUNGEN DER BRD), Ermitage, Leningrad, 19.11.1981–02.01.1982

НЕМЕЦКИЕ ЭКСПРЕССИОНИСТЫ ИЗ СОБРАНИЙ ФРГ (DEUTSCHE EXPRESSIONISTEN AUS SAMMLUNGEN DER BRD), Puschkin Museum der Bildenden Künste, Moskau, 22.01.1982–07.03.1982

EXPRESSIONISTEN, SAMMLUNG BUCHHEIM, Mittelrheinisches Landesmuseum, Mainz, 28.03.1982–09.05.1982

EXPRESSIONISTEN, SAMMLUNG BUCHHEIM, Lehmbruck Museum, Duisburg, 19.05.1982–04.07.1982

EXPRESSIONISTEN, SAMMLUNG BUCHHEIM, Akademie der Künste, Berlin, 29.08.1982–24.10.1982

EXPRESSIONISTES ALEMANYS. COL-LECCIÓ BUCHHEIM, Centre Cultural de la Caixa de Pensions, Barcelona, 09.12.1982–30.01.1983

EXPRESIONISTAS ALEMANES. COLECCIÓN BUCHHEIM, Bibliotheca Nacional, Madrid, 10.02.1983–30.03.1983

EXPRESSIONISTS, COLLECTION BUCHHEIM – בוכהיים אוסף אקספרסיוניסטים , Tel Aviv Museum, Tel Aviv, 31.05.1983–31.07.1983

EKSPRESSIONISTEJA. KOKOELMA BUCHHEIM (EXPRESSIONISTEN, SAMMLUNG BUCHHEIM), Ateneumin taidemuseo, Helsinki, 12.08.1983–18.09.1983

EXPRESSIONISM. THE BUCHHEIM COLLECTION, Port of History Museum Penn's Landing, Philadelphia, 06.10.1983–26.11.1983

EXPRESSIONISM. THE BUCHHEIM COLLECTION, Elvehjem Museum of Art University of Wisconsin, Madison, 17.12.1983–29.01.1984

EXPRESSIONISM. THE BUCHHEIM COLLECTION, The Minneapolis Institute of Arts, Minneapolis, 12.02.1984–25.03.1984

DER DEUTSCHE EXPRESSIONISMUS. SAMMLUNG BUCHHEIM – ブーフハイム・コレクションによる ドイツ表現派展, Museum für Moderne Kunst der Präfektur Kanagawa, Kamakura, 07.04.1984–06.05.1984

DER DEUTSCHE EXPRESSIONISMUS. SAMMLUNG BUCHHEIM – ブーフハイム・コレクションによる ドイツ表現派展, Kunstmuseum der Präfektur Miyagi, Sendai, 12.05.1984–24.06.1984

DER DEUTSCHE EXPRESSIONISMUS. SAMMLUNG BUCHHEIM – ブーフハイム・コレクションによる ドイツ表現派展, Städtisches Kunstmuseum, Himeji, 30.06.1984–29.07.1984

DER DEUTSCHE EXPRESSIONISMUS. SAMMLUNG BUCHHEIM – ブーフハイム・コレクションによる ドイツ表現派展, Kunstmuseum der Präfektur Mie, Tsu, 18.08.1984–07.10.1984

EKSPRESSIONISME, BUCHHEIM-SAMLINGEN (EXPRESSIONISMUS, BUCHHEIM-SAMMLUNGEN), Louisiana Museum of Modern Art, Humlebæk, 20.10.1984–06.01.1985

EXPRESSIONISTEN, SAMMLUNG BUCHHEIM, Haus der Kunst, München, 16.03.1985–12.05.1985

ΓΕΡΜΑΝΟΙ ΕΞΠΡΕΣΙΟΝΙΣΤΕΣ ΣΥΛΛΟΓΗ ΜΠΟΥΧΑΙΜ (EXPRESSIONISTEN, SAMMLUNG BUCHHEIM), Pinacothèque Nationale, Musée Alexandre Soutzos, Athen, 07.10.1985–10.12.1985

EXPRESSIONISTEN. SAMMLUNG BUCHHEIM. ARBEITEN AUF PAPIER, Ulmer Museum, Ulm, 10.09.1989–15.10.1989

EXPRESSIONISTEN, SAMMLUNG BUCHHEIM, Kunstmuseum Luzern, Luzern, 01.07.1990–09.09.1990

EXPRESSIONISTEN. SAMMLUNG BUCHHEIM, Haus der Kunst, München, 29.07.1998–18.10.1998

ERÖFFNUNGSAUSSTELLUNG, Buchheim Museum der Phantasie, Bernried am Starnberger See, ab 23.05.2001

100 JAHRE KÜNSTLERGEMEINSCHAFT »BRÜCKE« MEISTERWERKE AUS DER SAMMLUNG BUCHHEIM, Buchheim Museum der Phantasie, Bernried am Starnberger See, 19.02.2005–25.09.2005

CHAGALL, PICASSO, BECKMANN, KIRCHNER, KOKOSCHKA ... BUCH & KUNST DER MODERNE, Buchheim Museum der Phantasie, Bernried am Starnberger See, 11.03.2010–20.06.2010

UNBEKANNTE SCHÄTZE AUS DER BUCHHEIM'SCHEN EXPRESSIONISTENSAMMLUNG, Buchheim Museum der Phantasie, Bernried am Starnberger See, 08.07.2012–07.10.2012

EXPRESSIONISMUS2 – DIE SAMMLUNGEN BUCHHEIM + NANNEN, Buchheim Museum der Phantasie, Bernried am Starnberger See, 14.03.2015–05.07.2015

GIPFELTREFFEN – ERNST LUDWIG KIRCHNER UND BERND ZIMMER, Buchheim Museum der Phantasie, Bernried am Starnberger See, 18.07.2015–11.10.2015

EIN FEST FÜRS AUGE. BUCHHEIMS EXPRESSIONISTEN, Kunsthalle Emden Stiftung Henri und Eske Nannen Schenkung Otto van de Loo, Emden, 26.09.2015–17.01.2016

PURRMANN UND DER EXPRESSIONISMUS, Buchheim Museum der Phantasie, Bernried am Starnberger See, 02.04.2017–09.07.2017

BRÜCKENSCHLAG: GERLINGER – BUCHHEIM!, Buchheim Museum der Phantasie, Bernried am Starnberger See, 28.10.2017–21.01.2018

SUTEMI KUBO. MEINE BRÜCKE, Buchheim Museum der Phantasie, Bernried am Starnberger See, 23.06.2018–23.09.2018

GEMÄLDE DER »BRÜCKE«, SAMMLUNGEN GERLINGER + BUCHHEIM, Buchheim Museum der Phantasie, Bernried am Starnberger See, 26.02.2019–05.07.2020

»BRÜCKE« FREUNDINNEN UND FREUNDE, Buchheim Museum der Phantasie, Bernried am Starnberger See, 06.04.2019–07.07.2019

BECKMANN & BRÜCKE, Buchheim Museum der Phantasie, Bernried am Starnberger See, 18.07.2020–11.10.2020

BRÜCKE, Buchheim Museum der Phantasie, Bernried am Starnberger See, 17.10.2020–27.06.2021

BRÜCKE UND BLAUER REITER, Buchheim Museum der Phantasie, Bernried am Starnberger See, 2022

Literatur

INTERNATIONALE KUNSTAUSSTELLUNG DES SONDERBUNDES WESTDEUTSCHER KUNSTFREUNDE UND KÜNSTLER ZU CÖLN, Ausst.-Kat. Städtische Ausstellungshalle am Aachener Tor (25.05.–30.09.1912), 1912

DAS KUNSTBLATT, hrsg. v. Paul Westheim, 3. Jg., H. 6 (Juni), Potsdam, Berlin: Gustav Kiepenheuer Verlag, 1919, S. 168 (E. L. Kirchner: Glaubensbekenntnis eines Malers)

DAS KUNSTBLATT, hrsg. v. Paul Westheim, 6. Jg., H. 9 (September), Potsdam, Berlin: Verlag Gustav Kiepenheuer, 1922, S. 375 (Ein neuer Naturalismus? Eine Umfrage des Kunstblattes)

Gustav Schiefler: DIE GRAPHIK ERNST LUDWIG KIRCHNERS BIS 1924, Bd. 1 bis 1916, Berlin: Euphorion Verlag, 1926

Gustav Schiefler: DIE GRAPHIK ERNST LUDWIG KIRCHNERS, Bd. 2 1917–1927, Berlin: Euphorion, [1931]

DAS KUNSTWERK, hrsg. v. Woldemar Klein, Schriftleitung: Leopold Zahn, 5. Jg., H. 6, Baden-Baden: Woldemar Klein Verlag, 1951, S. 59–60 (Claus Zoege von Manteuffel: Der Kirchner-Nachlass in Basel)

Annemarie und Wolf-Dieter Dube: E. L. KIRCHNER. DAS GRAPHISCHE WERK, Bd. 1 Katalog, hrsg. von Bayerische Staatsgemäldesammlungen, München: Prestel Verlag, 1967 (Münchner Forschungen zur Kunstgeschichte)

Annemarie und Wolf-Dieter Dube: E. L. KIRCHNER. DAS GRAPHISCHE WERK, Bd. 2 Abbildungen, hrsg. von Bayerische Staatsgemäldesammlungen, München: Prestel Verlag, 1967 (Münchner Forschungen zur Kunstgeschichte)

Donald E. Gordon: ERNST LUDWIG KIRCHNER. MIT EINEM KRITISCHEN KATALOG SÄMTLICHER GEMÄLDE, München: Prestel-Verlag, 1968

Karlheinz Gabler: E L KIRCHNER. DOKUMENTE. FOTOS, SCHRIFTEN, BRIEFE, hrsg. v. Ingrid Jenderko-Sichelschmidt im Auftrag d. Museum der Stadt Aschaffenburg, 1980

ERNST LUDWIG KIRCHNER, GUSTAV SCHIEFLER. BRIEFWECHSEL 1910–1935/1938. MIT BRIEFEN VON UND AN LUISE SCHIEFLER UND ERNA KIRCHNER SOWIE WEITEREN DOKUMENTEN AUS SCHIEFLERS KORRESPONDENZ-ABLAGE, bearb. v. Wolfgang Henze i. Verb. m. Annemarie Dube-Heying, Magdalena Kraemer-Noble, Stuttgart, Zürich: Belser Verlag, 1990

ERNST LUDWIG KIRCHNER. GEMÄLDE, AQUARELLE, ZEICHNUNGEN UND DRUCKGRAPHIK. EINE AUSSTELLUNG ZUM 60. TODESTAG: AUS DEN SAMMLUNGEN BRÜCKE-MUSEUM BERLIN, KIRCHNER MUSEUM DAVOS, STAATLICHE MUSEEN ZU BERLIN, NATIONALGALERIE, STIFTUNG STADTMUSEUM BERLIN, KARL UND EMY SCHMIDT-ROTTLUFF STIFTUNG, hrsg. v. Magdalena M. Moeller, Roland Scotti, Ausst.-Kat. Kunstforum Wien (08.12.1998–28.02.1999), Kunsthalle der Hypo-Kulturstiftung München (12.03.–30.05.1999), München: Hirmer Verlag, 1998

Wolfgang Henze: DIE PLASTIK ERNST LUDWIG KIRCHNERS. MONOGRAPHIE MIT WERKVERZEICHNIS, erschienen anlässlich der Ausstellung im Kirchner Museum Davos (15.12.2002–23.03.2003), Staatsgalerie Stuttgart (12.04.–27.07.2003), Wichtrach/Bern: Verlag Galerie Henze & Ketterer, 2002

KIRCHNER, SCHMIDT-ROTTLUFF, NOLDE, NAY ... BRIEFE AN DEN SAMMLER UND MÄZEN CARL HAGEMANN 1906–1940, hrsg. v. Hans Delfs, Mario-Andreas von Lüttichau, Roland Scotti, 2004

Roland Scotti: ERNST LUDWIG KIRCHNER. DAS FOTOGRAFISCHE WERK, hrsg. i. Auftrag des Kirchner Vereins Davos, 1. Aufl., Wabern/Bern: Benteli Verlags AG, 2005

Hanna Strzoda: DIE ATELIERS ERNST LUDWIG KIRCHNERS. EINE STUDIE ZUR REZEPTION ›PRIMITIVER‹ EUROPÄISCHER UND AUSSEREUROPÄISCHER KULTUREN, Petersberg: Michael Imhof Verlag, 2006 (Studien zur internationalen Architektur- und Kunstgeschichte 35; Diss. Uni Bamberg 2004)

Günther Gercken, Annemarie Gercken: ERNST LUDWIG KIRCHNER. KRITISCHES WERKVERZEICHNIS DER DRUCKGRAPHIK, Bd. 1 Nummern 1–272 (1904–1908), Bern: Galerie Kornfeld Verlag, 2013

Günther Gercken, Annemarie Gercken: ERNST LUDWIG KIRCHNER. KRITISCHES WERKVERZEICHNIS DER DRUCKGRAPHIK, Bd. 2 Nummern 273–542 (1909–1911), Bern: Galerie Kornfeld Verlag, 2013

Günther Gercken, Annemarie Gercken: ERNST LUDWIG KIRCHNER. KRITISCHES WERKVERZEICHNIS DER DRUCKGRAPHIK, Bd. 3 Nummern 543–847 (1912–1916), Bern: Galerie Kornfeld Verlag, 2015

Günther Gercken, Annemarie Gercken: ERNST LUDWIG KIRCHNER. KRITISCHES WERKVERZEICHNIS DER DRUCKGRAPHIK, Bd. 4 Nummern 848–1131 (1917–1919), Bern: Galerie Kornfeld Verlag, 2015

Aya Soika, Meike Hoffmann: FLUCHT IN DIE BILDER? DIE KÜNSTLER DER BRÜCKE IM NATIONALSOZIALISMUS, Ausst.-Kat. Brücke-Museum, Berlin (14.04.–11.08.2019), München: Hirmer Verlag, 2019

Günther Gercken, Annemarie Gercken: ERNST LUDWIG KIRCHNER. KRITISCHES WERKVERZEICHNIS DER DRUCKGRAPHIK, Bd. 5 Nummern 1132–1470 (1920–1924), Bern: Galerie Kornfeld Verlag, 2019

Werke

Kuh absteigend, o. J.

Männerakt mit afrikanischem Tisch, o. J.

Badende an der Elbe, um 1906/11

Mädchenakt im Atelier, 1909

Französische Tänzerin, 1909

Tanzpaar, 1909

Zwei Frauen im Bad, um 1909

Zwei nackte Mädchen im Atelier, um 1906/07

Rapphengst, Reiterin und Clown, 1909

Maler und Modell, 1909

Sitzender weiblicher Akt auf geschnitztem Sessel, 1910

Fränzi mit Bogen, 1910

Kauerndes Mädchen, 1910

Am Boden Kauernde, um 1910

Modelle im Atelier, um 1910

Akt auf blauem Grund, 1911

Tanzlokal
publiziert in: DER STURM; 2. Jg., Nr. 96 (01/1912), Titelblatt, 1911

Drei Tänzerinnen, 1911

Tänzer, 1912

DER STURM; WOCHENSCHRIFT FÜR KULTUR UND DIE KÜNSTE, hrsg. v. Herwarth Walden, 2. Jg., H. 93, limitierte Ausgabe, 01/1912

Eispalast-Tänze
gepant als Titelblatt der Zeitschrift »Zeit im Bild«, Berlin (nicht verwendet), 1912

Waldspaziergang, 1913

Vier Badende, 1913

Fehmarnlandschaft, 1913

Sich überschlagende akrobatische Tänzerinnen, 1913

Stillleben mit Maske, 1914/15

Zwei Freunde im Gespräch, um 1910

Varietésängerin, um 1915

Drei Wege, Stafelalp, 1917

Zwei grasende Kühe, 1917/18

Weidende Kühe, 1918

Heuer in Sonnenuntergang, 1919

Wettertannen, um 1919

Alter bärtiger Älpler in schwarzem Hut (Kaspar Cadiepolt), Oktober 1919

Kühe vor dem Stall, 1919

Interieur mit Maler, um 1921

Der Baum, 1920

Vieh und Hirte auf der Alm, 1920/21

Zwei nackte Frauen am Waldrand, 1921

Rauchende Bauern, um 1922/23

Drei Frauen im Atelier, um 1922/23

Gustav Schiefler: DIE GRAPHIK ERNST LUDWIG KIRCHNERS BIS 1924; Bd. 1 bis 1916, Normalausgabe, Berlin: Euphorion Verlag, 1926

Gustav Schiefler: DIE GRAPHIK ERNST LUDWIG KIRCHNERS; Bd. 2 1917–1927, [1931]


Galerie


Weitere Künstler