Kleines Selbstporträt

Max Kaus

1919

Öl auf Leinwand, auf Spanplatte

Bildmaß 51,0 x 41,0 cm
Rahmenmaß 54,0 x 44,0 x 4,0 cm


Buchheim Museum der Phantasie, Bernried am Starnberger See


Inventarnummer: 0.00086

Alternativer Titel: Selbstbildnis

Dargestellte Personen: Max Kaus

Malerei, Ölfarben

KVZ/WVZ: Schmitt-Wischmann 9


Sammlungsbereich: Gemälde

Künstler/in: Max Kaus


© VG Bild-Kunst, Bonn; Reproduktion: Nikolaus Steglich, Starnberg
Klicken Sie auf die Abbildung, um die Werkgalerie zu öffnen.

Beschreibung

Max Kaus (1891–1977) malt 1919 dieses Selbstbildnis, das sogenannte »kleine Selbstporträt«. Es fällt somit, wie einige andere Werke aus dem Buchheim Museum, in Kaus‘ frühe Schaffenszeit. Es ist eine Phase, in der sich Kaus inhaltlich mit seiner direkten Umgebung, seinem Atelier, seinem Zuhause sowie seiner ersten Frau Ehefrau, Gertrud Kant (1892–1944), und – wie hier – sich selbst in Beziehung zu seiner Umgebung malerisch auseinandersetzt. So greift er dieses Selbstporträt als Bild im Bild in einem anderen Werk des Buchheim Museums, in »Mädchen mit Viola« (Inv. 0.00085), als Wanddekoration wieder auf.

Auf dem »Kleinen Selbstbildnis«, das auf Leinwand gemalt und dann auf eine Hartfaserplatte gezogen wurde, handelt es sich um ein Kopfbild: Kaus stellt sich selbst mit grimmiger oder auch konzentrierter Miene dar. Er hat ein blaues Hemd an. Der rechte untere Bildrand beschneidet die Figur des Künstlers, so dass neben seinem Gesicht, nur der Hals und der obere Teil seiner Schultern zu erkennen ist. Die Grün-, Gelb- und Orangetöne, die er für die Mimik seines Gesichtes verwendet, setzt er auch für die Gestaltung des Bildhintergrundes ein.

Kaus setzt sich malerisch über die Jahre hinweg mit seiner eigenen Darstellung in Selbstbildnissen auseinander. Gemäß dem Werkverzeichnis von Ursula Schmitt-Wischmann von 1990, das in Zusammenarbeit mit Sigrid Kaus (geb. 1930), Kaus’ dritter Ehefrau, erarbeitet wurde, entstehen zwischen 1911 und 1946 mindestens 8 Selbstbildnisse. Nicht alle überdauern den Krieg.

In der ZWEITEN AUSSTELLUNG NACHIMPRESSIONISTISCHER KUNST AUS BERLINER PRIVATBESITZ, die im Juli 1928 in der National-Galerie in Berlin stattfindet, wird ein solches Selbstbildnis als Leihgabe des jüdischen Schauspielers und Regisseurs Kurt Gerron (1897–1944 in Ausschwitz), der mit eigentlichem Nachnamen Gerson heißt, aus Berlin-Halensee ausgestellt. Im Ausstellungskatalog wird es nicht eingehender bezeichnet, nur das Entstehungsjahr 1919 ist für die Kat.-Nr. 98, Max Kaus‘ »Selbstbildnis«, ergänzend belegt. Gerron stellt gemäß Ausstellungskatalog noch ein weiteres Exponat, »Frau und Früchte« von Erich Waske, als Leihgabe zur Verfügung. Der im Zentralarchiv der Staatliche Museen zu Berlin überlieferte Rückgabeschein für die beiden Leihgaben datiert die Rückgabe an Gerron auf den 27.09.1928, einige Wochen nach dem Ende der Ausstellung, und belegt als Anschrift die Albrecht Achillesstr. 8 in Berlin im Stadtteil Halensee, der zu Charlottenburg gehört. Der damalige Direktor der National-Galerie Berlin, Ludwig Justi (1876–1957), wählt aus einem Konvolut an Leihgaben von Berliner Privatsammlern nur einen Teil als Exponate aus, wie sich anhand der Leihkorrespondenz zu der Ausstellung belegen lässt. Auch der jüdische Sammler Robert Graetz (1878–1945) stellt ein Selbstbildnis von Max Kaus neben anderen Leihgaben für die Ausstellung zur Verfügung, wie die Leihkorrespondenz aus dem Zentralarchiv der Staatliche Museen zu Berlin, Akte SMB-ZA, I/NG 719, dokumentiert. Angelika Enderlein verweist in ihrem Aufsatz zur Sammlung von Robert Graetz ebenfalls auf diesen Bestand als wesentliche Dokumentation für einzelne Werke, darunter auch für ein Selbstbildnis von Max Kaus. Auf Blatt 169 wird darin die Übernahme des Kaus-Selbstbildnisses durch die National-Galerie am 20.03.1928 bestätigt, auf Blatt 163 ist die Rückgabe am 25.07.1928, also noch während der Laufzeit der Ausstellung, dokumentiert. Diese Datierungen und die Kürze der Leihdauer indiziert, dass Justi sich nicht für das von Graetz entliehene Kaus’sche Selbstbildnis als Ausstellungsstück entscheidet, sondern für das im Ausstellungskatalog dokumentierte Selbstbildnis von 1919, entliehen von Gerron.

Enderlein beginnt ihren Aufsatz zur Genese der Sammlung Graetz von 2010 zunächst damit, das Schicksal des Sammlers Robert Graetz (1878–1945) , der als Jude deklariert, in NS-Deutschland verfolgt wird, nachzuzeichnen. Dabei skizziert sie sowohl seinen privaten als auch beruflichen Werdegang und die Hintergründe und Motive für den Aufbau und den Verlust seiner Sammlung. Ihre Quellenrecherchen umfassen sowohl die Wiedergutmachungsakten von Robert Graetz als auch werkspezifische Recherchen in Werkverzeichnissen, Künstlernachlässen und Ausstellungskatalogen zu einzelnen Sammlungsgegenständen. Aus ihren Ausführungen wird deutlich, dass Graetz durch seinen Bruder Hugo Graetz zum systematischen Sammeln angeregt wurde. Dieser war ab spätestens 1920 als Geschäftsführer der NOVEMBERGRUPPE tätig und stellte so das beratende Verbindungsglied zwischen Robert Graetz und einem breiten Künstlerkreis im Berlin der 1920er-Jahre dar.
In Bezug auf finanzielle Faktoren, wie z. B. die Anlage von Kapital als Sachvermögen in Kunst, die Enderlein ebenfalls als Motivation für den Aufbau der Sammlung Graetz diskutiert, erwähnt sie die preisliche Entwicklung von Gemälden der »Brücke«-Künstler gegenüber denen von Künstlern wie Max Kaus am Beispiel einer Gruppenausstellung in der Galerie Ferdinand Möller 1927 in Berlin. Eberhard Roters (1929–1994) führt in seiner Auflistung einzelner Werke und ihrer Preise in seiner Publikation zur Galerie Ferdinand Möller nur ein Gemälde von Max Kaus auf: »Mädchen vor dem Spiegel«. Er berichtet jedoch von einer Sonderausstellung von Max Kaus im großen Oberlichtsaal, in der zwanzig Bilder aus den Jahren 1921 bis 1927 ausgestellt waren. In der Dissertation von Wolfgang Schöddert, die eine Zusammenstellung der in Briefen und Katalogen der Galerie Ferdinand Möller erwähnten zwischen 1927 und 1949 in Berlin verhandelten Gemälde, Skulpturen und Grafiken, ist kein Selbstbildnis von Kaus erwähnt. Im Verzeichnis der Eröffnungsausstellung in den neuen Räumen der Galerie Ferdinand Möller am Schöneberger Ufer 38 für Juli bis September 1927, das im Nachlass Max Kaus im Deutschen Kunstarchiv Nürnberg überliefert ist, lässt sich die Werkliste der ausgestellten 20 Gemälde überprüfen. Es befindet sich kein Selbstbildnis darunter. Nach letzter Mitteilung der DZK-Projektkoordinatorin zur Rekonstruktion der Sammlung Robert Graetz ist die Forschung noch laufend. Es war jedoch gelungen, die möglichen Übereinstimmungen mit den im Werkverzeichnis mindestens 8 belegten Selbstbildnissen stark einzugrenzen, weitere Auskünfte hierzu sowie zu dem Händlernetzwerk zu Graetz, die Möglichkeiten für die Fortsetzung der Recherchen in Bezug auf Robert Graetz‘ Leihgabe hätten bieten können, sind noch unbeantwortet. Eine Datierung für das Selbstbildnis von Robert Graetz ist nach heutigem Kenntnisstand nicht überliefert.

In Bezugnahme auf die belegte Übereinstimmung des Entstehungsjahres für die Leihgabe von Kurt Gerron in der ZWEITEN AUSSTELLUNG NACHIMPRESSIONISTISCHER KUNST AUS BERLINER PRIVATBESITZ, Kat.-Nr. 98, als »1919« und dem hier recherchierten Selbstbildnis, das gemäß Kaus‘ auf der Leinwand angebrachten Datierung ebenfalls 1919 entsteht, lagen aus Sicht der Projektbeteiligten ausreichend Hinweise vor, um Kurt Gerron vorrangig als vermutlichem Vorbesitzer für das Gemälde anzunehmen und die Recherchen entsprechend vertieft fortzusetzen. Dabei standen nachfolgende Fragestellungen im Vordergrund: wie lange befand sich Kaus‘ Selbstbildnis von 1919 nach seiner Dokumentation am 27.09.1928 in Gerrons Besitz? Gab es einen Besitzerwechsel und, wenn ja, wann? Was ist über die Genese der Sammlung von Kurt Gerron generell überliefert?

Dem Werkkatalog zu den Gemälden von Max Kaus nach entstehen 1919 nur zwei Selbstbildnisse: Kat.-Nr. 9: Selbstbildnis, Öl, 51 x 40 cm (Buchheim Museum, Bernried) und Kat.-Nr. 10 Selbstbildnis 1, Öl, 70 x 55 cm. Letzteres befindet sich als Schenkung von Sigrid Kaus im Brücke Museum in Berlin. In einem Telefonat mit der Autorin bestätigte die damals 90-jährige Dame, dass sich dieses Gemälde immer in ihrem und dem Besitz ihres Mannes befunden habe, so dass ein NS-verfolgungsbedingter Entzug für das Selbstbildnis im Brücke-Museum Berlin (WVZ Schmitt-Wischmann Kat.-Nr. 10) ausgeschlossen werden kann. Aufgrund der Zerstörung von Archivalien der frühen Schaffensjahre des Malers sowie von ca. 200 Ölbildern während des Zweiten Weltkrieges und der Tatsache, dass Max Kaus kein Werkstattbuch geführt hat, weil er nicht an einer Inventarisierung seiner Werke interessiert gewesen sei, müssen die Angaben des Werkverzeichnisses jedoch als lückenhaft bewertet werden. Diese Schlussfolgerung wurde von der Autorin des Werkverzeichnisses getroffen. Weiterhin teilte auf Nachfrage die Tochter von Max Kaus schriftlich mit, dass sie keine Informationen zu den Provenienzen seiner Gemälde habe.

Der Aktenbestand zu Olga Gerson (1896–1944 in Ausschwitz), geb. Meyer, des Oberfinanzpräsidenten Berlin-Brandenburg (II) der »Vermögensverwertungsstelle«, in dem auch Kurt Gerson, gen. Gerron, erwähnt ist, bezieht sich auf die von Gerson angemeldeten Vermögensverluste: ihrem durch die NS-Autoritäten beschlagnahmten Bankvermögen. Auch in den Aktenbeständen zu Olga Gerson, im Bestand B Re. 25 Wiedergutmachungsamt Berlin sind keine Kunstwerke aufgeführt oder Auskünfte zu einer Kunstsammlung dokumentiert. Das letzte Verfahren der Erben Olga Gerson auf rückerstattungsrechtlichen Schadenersatz wegen der widerrechtlichen Entziehung von Hausrat in den Niederlanden wird aus formalrechtlichen Gründen am 23.11.1970 zurückgewiesen. Zu Kurt Gerron ist kein eigener Aktenbestand in den entsprechenden Archiven in Berlin überliefert.

Vertiefte Recherchen zu dem beschlagnahmten Hausrat des Ehepaars Gerson/Gerron in Amsterdam anhand der Akten im Stadtarchief Amsterdam NL, Nationaal Archief NL (CADSU Archive NL), NIOD.nl mit dem Ziel, Hinweise auf den Verbleib der Leihgabe des Kaus’schen Selbstporträts (zwischen der dokumentierten Rückgabe von Max Kaus, Selbstbildnis, 1919, Kat.-Nr. 98 an Kurt Gerron am 27.09.1928 durch die National Galerie Berlin und seiner erzwungenen Emigration) zu finden, erbrachten keine werkspezifischen Hinweise.

Somit ist nicht überliefert, ob Gerron zum Zeitpunkt seiner erzwungenen Emigration im April 1933 aus NS-Deutschland noch im Besitz des Kaus’schen Selbstbildnisses von 1919 war. Auch bleibt mit Verweis auf die Auskunft von Schmitt-Wischmann ungesichert, ob 1919 nicht mehr als die zwei im Werkverzeichnis belegten Werke entstanden sind. Schließlich ergibt sich daraus, dass nicht zweifelsfrei geklärt werden konnte, ob es sich bei Gerrons Leihgabe in der Berliner Ausstellung 1928 tatsächlich um das sogenannten »Kleine Selbstporträt« gehandelt hat. Fotos der ZWEITEN AUSSTELLUNG NACHIMPRESSIONISTISCHER KUNST AUS BERLINER PRIVATBESITZ sind gemäß freundlicher Auskunft einer Mitarbeiterin des Zentralarchivs der Staatlichen Museen zu Berlin dort nicht überliefert.

Eine Rückseitenautopsie des »Kleinen Selbstporträts« erbrachte keine neuen Erkenntnisse. Wann und von wem das Bild auf Spanplatte aufgezogen wurde oder wer diese Maßnahmen durchgeführt hat, ist unbekannt. Laut Auskunft der projektbeteiligten Restauratorin ist es nicht möglich, die Leinwand so zu entfernen, dass eventuelle Bezeichnungen auf der Leinwandrückseite erhalten bleiben. Auch sind keine technischen Untersuchungen bekannt, die eine Autopsie der originalen Bildrückseite ermöglichen.

Das Archiv der Eheleute Buchheim ist, wie mehrfach in anderen Objektbeschreibungen erwähnt, noch nicht erschlossen und nur einzelne Blättersammlungen, die in Mappen vorgefunden wurden, sind grob chronologisch sortiert. Ein Inventar- oder Tagebuch von Buchheim ist bisher nicht gefunden und nur wenig Rechnungsunterlagen für einzelne Gemälde haben sich nach heutigem Wissensstand erhalten. Aus dem bisher bekannten Schriftwechsel aus der Mappe »Künstlerbriefe«, den das Ehepaar Lothar-Günther (1918–2007) und Diethild Buchheim (1922–2014) mit dem Künstler Max Kaus und seiner Frau, Sigrid Kaus, zwischen 01/1957–5/1976 geführt haben, geht hervor, dass der Künstler Buchheim bereits vor 1958 mindestens 3 Leinwände schenkt. Er bietet ihm sogar an, die für Buchheim ausgesuchten umzutauschen, wenn ihm diese nicht gefallen. Da er jedoch keine werkbezogenen Auskünfte erteilt, ist nicht gesichert, ob eine der Leinwände das »Kleine Selbstporträt« von 1919 gewesen ist. Kaus selber verweist als allgemeine Erwerbungsquelle für die Buchheim‘sche Sammlung auf Privatbesitz und auf Auktionen. Eventuell bezieht sich Kaus damit auf Buchheims Erwerb von mindestens einem Gemälde, »Badende II« sowie für ein unbeziffertes umfangreiches Konvolut von Kaus‘scher Grafik aus dem Vorbesitz des Ehepaars Bernard aus Bellevue (Seine-et-Oise). Auch ist ungeklärt, welche Kaus’schen Gemälde Buchheim auf Auktionen erworben hat. Die Bibliothek der Eheleute Buchheim ist erst Anfang 2021 vollständig systematisch sortiert zugänglich gemacht worden. Eine stringente Überprüfung der annotierten Auktionskataloge im Rahmen eines neuen DZK-Projektes ist wünschenswert und steht hoffentlich aus. So schließen die Recherchen zu dem »Kleine Selbstporträt« von Max Kaus im Rahmen des Forschungsprojektes vorerst, ohne dass die Erwerbungsumstände trotz der ebenfalls durchgeführten Quellenrecherchen im Nachlass von Max Kaus (NL Kaus, Max) sowie seinem Kunsthändler Eberhard Seel (NL Seel, Eberhard) im Deutschen Kunstarchiv Nürnberg durch Buchheim geklärt oder datiert werden konnten.

Die Provenienz für den Zeitraum zwischen 1933 und 1945 ist nicht zweifelsfrei unbedenklich, da nicht ausgeschlossen werden kann, dass das Bild NS-verfolgungsbedingt entzogen wurde. Es gibt Hinweise darauf, dass das »Kleine Selbstporträt« von Max Kaus aus dem vermutlichen Vorbesitz von Kurt Gerron stammt, der durch das NS-Regime rassisch verfolgt und in Auschwitz ermordet wurde. Auch ein Vorbesitz durch den Sammler Robert Graetz (1878–1945 in Warschau), der durch das NS-Regime ebenfalls rassisch verfolgt wurde, ist nach heutigem Kenntnisstand nicht ausgeschlossen. Dieser müsste jedoch nicht nur auf Basis einer eindeutigen Werkzuordnung erfolgen, sondern gleichzeitig auch belegen, dass Gerron als Vorbesitzer nicht für das »Kleine Selbstporträt« in Frage kommt. Die Herkunft wird vorrangig weiter erforscht. Wir freuen uns über weiterführende Hinweise.

JL

30.04.2021

Beschriftungen

rekto o. l. tlw. von zweiter Signatur verdeckt signiert und datiert (in schwarzer Farbe): MKaus 19 [?]
rekto o. l. signiert und datiert (in grauer Farbe): Kaus 19
verso o. r. Etikett (bedruckt und in Bleistift und schwarzem Filzstift beschriftet): v. 17.02.2014 Gr. Saal / > Abbau Gr. Saal v. 02/03/2015 / bleibt vorerst [...] / Max Kaus / Kleines Selbstporträt 1919 / Hartfaserplatte > SB5: 11/03/15 [unterstrichen] / E / 0.00086
verso o. r. Etikett (bedruckt): Max Kaus / Kleines Selbstporträt 1919 / Öl auf Hartfaserplatte / Buchheim Museum der Phantasie
verso o. r. Etikett (in blauem Kugelschreiber beschriftet): vor G. H. fertig 5.2.98 / Aufhängungen [...] / Bilderklammern

Provenienz

vor 27.06.1928–mind. 27.09.1928: vmtl. Kurt Gerron (1897–1944), Berlin (Opfer des Nationalsozialismus), und Olga Gerson (1986–1944), Berlin (Opfer des Nationalsozialismus)
[...]
spät. 1990–29.06.1996: Lothar-Günther Buchheim (1918–2007) und Diethild Buchheim (1922–2014), Feldafing
seit 29.06.1996: Buchheim Stiftung, Feldafing/Bernried, erworben als Schenkung von Lothar-Günther Buchheim (1918–2007) und Diethild Buchheim (1922–2014), Feldafing

JL

Sammlung Buchheim
Sammlung Kurt Gerron/Gerson

Ausstellungen

BRÜCKE & SECESSION, Buchheim Museum der Phantasie, Bernried am Starnberger See, 27.11.2021–26.06.2022

JAWLENSKY, BECKMANN, KAUS – SAMMLUNG BUCHHEIM, Buchheim Museum der Phantasie, Bernried am Starnberger See, 16.02.2019–05.05.2019

Literatur

Ursula Schmitt-Wischmann: MAX KAUS. WERKVERZEICHNIS DER GEMÄLDE, Berlin: Nicolai, 1990, Kat. Nr. 9, Erw. S. 83

ZWEITE AUSSTELLUNG NACHIMPRESSIONISTISCHER KUNST AUS BERLINER PRIVATBESITZ, Ausst.-Kat. National-Galerie, Berlin (Juli 1928), Berlin: H. S. Hermann u. Co, 1928, Kat. Nr. vmtl. 98

Weitere Werke